Möbel einzulagern ist oft viel mehr als eine Notlösung – es ist eine clevere, strategische Entscheidung. Ob beim Umzug, während einer Renovation oder bei einem längeren Auslandsaufenthalt: Das richtige Vorgehen schont nicht nur Ihre Möbel, sondern auch Ihre Nerven. Entscheidend ist, die passende Lagerlösung für Ihre ganz persönliche Situation zu finden.

Wann ist eine Möbeleinlagerung in der Schweiz die Lösung?

Die Gründe, warum man Möbel einlagern muss, sind so vielfältig wie das Leben selbst. Vielleicht ziehen Sie gerade in eine kleinere, aber zentralere Stadtwohnung und Ihr geliebtes, aber sperriges Sofa passt einfach nicht durchs Treppenhaus. Oder es steht eine umfassende Renovation an und Sie wollen Omas wertvolle Erbstücke vor Staub und Kratzern schützen.

Auch ein mehrmonatiger Auslandsaufenthalt oder eine Weltreise machen eine sichere Verwahrung des Hausrats notwendig. In all diesen Fällen stellt sich dieselbe Frage: Wie und wo bringe ich meine Möbel am besten unter?

Die Situation in den Städten spitzt sich zu

Der Bedarf an externem Stauraum wächst, das ist kein Geheimnis. Vor allem in den Städten wird der Platz knapp. Prognosen zeigen, dass bis 2026 rund 78 % der Schweizer in Ballungsräumen wie Basel auf externe Lagermöglichkeiten angewiesen sein könnten, einfach weil neue Wohnungen oft deutlich kleiner sind. Im Schnitt bieten sie 20 m² weniger Fläche als ältere Objekte.

Schon 2025 gab es schweizweit 92’000 Einlagerungsanfragen – ein Anstieg von 15 % seit 2022. Wer sich für die Hintergründe solcher Zahlen interessiert, findet bei Open-Data-Ressourcen oft spannende Einblicke.

Self-Storage oder Full-Service: Was passt zu Ihnen?

Grundsätzlich haben Sie zwei Möglichkeiten: die klassische Self-Storage-Box, bei der Sie alles selbst machen, oder eine bequeme Full-Service-Lösung.

Beim Self-Storage mieten Sie eine Lagerbox und sind für alles Weitere selbst verantwortlich: Packmaterial besorgen, Möbel schleppen, Transporter organisieren und alles sicher verstauen. Das kann passen, wenn Sie Zeit und helfende Hände haben.

Im Gegensatz dazu nehmen Ihnen Full-Service-Anbieter wie TIXPI den gesamten Prozess ab. Hier kommt ein professionelles Team zu Ihnen, verpackt alles fachgerecht, transportiert Ihre Möbel sicher und lagert sie in geschützten, sauberen Räumlichkeiten ein.

Eine Full-Service-Lagerung minimiert Ihren persönlichen Aufwand drastisch. Statt sich selbst um Transporter, Packdecken und schwere Arbeit zu kümmern, übergeben Sie die Verantwortung an Experten. Gerade bei einem ohnehin stressigen Umzug ist das eine enorme Erleichterung.

Die Wahl hängt also stark von Ihren Prioritäten ab. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die beiden Optionen direkt gegenübergestellt.

Self-Storage vs. Full-Service-Lagerung im Überblick

Diese Tabelle vergleicht die beiden gängigsten Methoden der Möbeleinlagerung, um Ihnen eine schnelle Entscheidungshilfe zu bieten.

Aspekt Self-Storage (Selbstlagerung) Full-Service-Lagerung
Aufwand Hoch: Sie organisieren alles selbst (Verpacken, Transport, Einlagern). Minimal: Das Team übernimmt alles von Abholung bis Einlagerung.
Kosten Geringere Grundmiete, aber Zusatzkosten für Transporter, Material etc. Höherer Preis, aber alle Leistungen (Transport, Personal) sind inklusive.
Komfort Gering: Zeitintensiv und körperlich anstrengend. Sehr hoch: Sie müssen sich um nichts kümmern und sparen Zeit und Nerven.
Sicherheit Abhängig vom Anbieter; Verpackung und Transport in Ihrer Verantwortung. Hoch: Professionelle Verpackung, versicherter Transport und sichere Lagerung.
Flexibilität Hoch: Sie haben jederzeit Zugang zu Ihrem Lagerraum (meistens). Geringer: Zugang oft nur nach Voranmeldung möglich.
Ideal für Kostenbewusste, die gerne selbst anpacken und flexibel bleiben wollen. Personen, die eine stressfreie Komplettlösung suchen und Zeit sparen möchten.

Kurz gesagt: Wenn für Sie maximale Kostenkontrolle und Eigenleistung im Vordergrund stehen, kann Self-Storage die richtige Wahl sein.

Suchen Sie hingegen nach einer komfortablen, sicheren und vor allem stressfreien Lösung, ist der Full-Service-Ansatz von Anbietern wie TIXPI klar im Vorteil.

Vergleichsgrafik zwischen Self-Storage und Full-Service-Lagerung mit Vor- und Nachteilen für die Einlagerung von persönlichen Gegenständen.

So bereiten Sie Ihre Möbel für die Lagerung vor

Ganz ehrlich: Ob Ihre Möbel die Zeit im Lager unbeschadet überstehen, entscheidet sich schon, bevor das erste Teil verpackt wird. Eine sorgfältige Vorbereitung ist das A und O. Andernfalls riskieren Sie Schimmel, unliebsame Gäste wie Schädlinge oder dauerhafte Materialschäden.

Starten Sie mit einer gründlichen Reinigung. Staub, Krümel und vor allem Feuchtigkeit sind die grössten Feinde Ihrer Möbel im Lager. Saugen Sie Polstermöbel wie Sofas oder Sessel tiefenrein – auch zwischen den Polstern. Flecken sollten Sie mit einem passenden Mittel behandeln.

Holzmöbel wollen entstaubt und mit einer geeigneten Pflege behandelt werden. Das hält das Holz geschmeidig und macht es robuster gegen Temperaturschwankungen. Und das Wichtigste: Lassen Sie alles vollständig trocknen, bevor es ans Einpacken geht.

Möbel zerlegen und Kleinteile clever sichern

Sperrige Stücke wie Schränke, Betten oder grosse Esstische sollten Sie wenn immer möglich demontieren. Das spart nicht nur enorm viel Platz im Lagerraum und beim Transport, sondern schützt Ecken und Kanten auch effektiv vor Kratzern und Dellen.

Ein System ist hier Gold wert, damit der Wiederaufbau später nicht zum Puzzlespiel wird:

  • Alles beschriften: Nutzen Sie kleine, wiederverschliessbare Beutel für Schrauben und Beschläge.
  • Präzise sein: Schreiben Sie genau drauf, wofür die Teile sind (z. B. "Schrauben für Bettgestell, linke Seite").
  • Direkt befestigen: Kleben Sie den Beutel mit Malerband direkt an das zugehörige, grosse Möbelteil. So kann nichts verloren gehen.

Dieser kleine Mehraufwand zahlt sich später tausendfach aus und erspart Ihnen stundenlanges Suchen.

Ein kleiner Tipp aus Erfahrung: Machen Sie vor dem Zerlegen ein paar Fotos von komplizierteren Verbindungen oder dem ganzen Möbelstück. Diese Bilder sind eine unbezahlbare Gedächtnisstütze, wenn Sie Ihre Möbel nach der Einlagerung von Möbeln wieder aufbauen möchten.

Das richtige Verpackungsmaterial ist entscheidend

Das falsche Verpackungsmaterial kann mehr schaden als nützen. Simple Plastikfolie direkt auf Holz führt zum Beispiel schnell zu Schwitzwasser und Schimmel. Die Wahl hängt immer vom Möbelstück und seiner Empfindlichkeit ab.

Hier ein kurzer Überblick, was Sie wann am besten verwenden:

  • Robuste Umzugsdecken: Perfekt für grosse Holzmöbel wie Tische, Schränke oder Kommoden. Sie sind atmungsaktiv und bieten einen super Schutz vor Kratzern und Stössen.
  • Luftpolsterfolie: Die erste Wahl für empfindliche Dinge wie Spiegel, Glasplatten oder hochglanzlackierte Oberflächen. Sie federt Stösse zuverlässig ab.
  • Stretchfolie: Ideal, um Schubladen geschlossen zu halten oder eine Umzugsdecke an Ort und Stelle zu fixieren. Aber bitte nie direkt auf empfindliche Holz- oder Lederoberflächen wickeln.
  • Kantenschutz aus Karton oder Schaumstoff: Ein absolutes Muss für alle Ecken und Kanten, die beim Tragen und Stapeln am meisten leiden.

Stellen Sie sich vor, Sie lagern eine antike Glasvitrine ein. Die Glastüren und -einlagen wickeln Sie vorsichtig in Luftpolsterfolie. Den Holzkorpus hüllen Sie in eine dicke Umzugsdecke, sichern die Ecken mit Kantenschutz und fixieren alles dezent mit Stretchfolie.

Effizientes Packen will gelernt sein. Wenn Sie Ihre Technik perfektionieren wollen, finden Sie weitere Tipps in unserer ultimative Packstrategie für Umzugskartons. So vorbereitet, überstehen Ihre wertvollen Stücke die Zeit im Lager garantiert ohne Probleme.

Den Transport zum Lagerplatz clever organisieren

Ihre Möbel sind geputzt, zerlegt und sicher verpackt – super! Jetzt kommt der Teil, der oft Kopfzerbrechen bereitet: Wie kommen die guten Stücke unbeschadet ins Lager? Die Logistik ist mehr als nur ein kleiner Zwischenschritt, sie entscheidet oft über den Erfolg des ganzen Vorhabens. Die grosse Frage ist: Mieten Sie selbst einen Transporter oder überlassen Sie das Schleppen und Fahren lieber den Profis?

Die Do-it-yourself-Variante klingt auf den ersten Blick verlockend und oft auch günstiger. Aber unterschätzen Sie den Aufwand nicht. Es geht nicht nur um die Miete für den Transporter. Denken Sie an die körperliche Anstrengung, den Zeitaufwand und die versteckten Risiken. Mal ehrlich: Wer hat schon Übung darin, einen grossen Lieferwagen durch enge Stadtstrassen zu zirkeln oder eine schwere Kommode ohne Kratzer die Treppe runterzutragen?

Ein Holztischgestell, verpackte Möbelteile, Blasenfolie und Schraubensets auf dem Boden zur Vorbereitung der Möbeleinlagerung.

Selber machen oder machen lassen?

Was für Sie die richtige Lösung ist, hängt ganz von Ihrer Situation ab. Hier ein kurzer Überblick, was Sie erwartet:

  • Selbsttransport: Sie haben die volle Kontrolle über den Zeitplan und die Kosten scheinen anfangs niedriger. Aber: Sie tragen auch das komplette Risiko. Ein Kratzer im Lack des Mietwagens oder eine Schramme am geliebten Erbstück – das geht auf Ihre Kappe. Dazu kommen der Stress und die schwere körperliche Arbeit, die man gerne mal unterschätzt.

  • Professioneller Service: Hier rücken Leute an, die wissen, was sie tun. Sie bringen das richtige Equipment, die Erfahrung und die nötige Manpower mit. Das Risiko von Schäden oder Verletzungen sinkt gegen null. Die Kosten sind natürlich höher, aber dafür bekommen Sie eine Komplettlösung, die Ihnen unglaublich viel Zeit und Nerven spart.

Moderne Plattformen wie TIXPI denken sogar noch einen Schritt weiter. Hier bekommen Sie nicht nur den reinen Transport, sondern eine Lösung, bei der alles nahtlos ineinandergreift. Alles aus einer Hand – das macht die Koordination für Sie zum Kinderspiel.

Ein professioneller Transport ist mehr als nur bequem. Er ist eine Investition in die Sicherheit Ihrer Möbel und in Ihr eigenes Wohlbefinden. Falsch gesicherte Ladung oder ein unachtsamer Moment beim Tragen können schnell zu Schäden führen, die den vermeintlichen Sparvorteil sofort zunichtemachen.

Clever geplant ist halb gespart – und gut für die Umwelt

Der grosse Vorteil von Anbietern wie TIXPI liegt in der intelligenten Routenplanung. Stellen Sie sich vor, Ihr Möbeltransport wird einfach mit anderen Fahrten kombiniert, die ohnehin auf einer ähnlichen Strecke unterwegs sind. Dieses Prinzip nennt sich Beiladung und hat massive Vorteile für alle.

Zahlen aus der Praxis zeigen, wie effizient das ist. Im Kanton Zürich zum Beispiel war der Möbeltransport 2025 bei rund 45 % aller Umzüge ein zentraler Punkt, wobei im Schnitt 2,3 Tonnen pro Haushalt bewegt wurden. Durch das Bündeln von Routen lassen sich nicht nur bis zu 25 % der Kosten sparen, sondern auch die CO₂-Emissionen pro Fahrt um beeindruckende 40 % reduzieren.

Dank transparenter Fixpreise wissen Sie von Anfang an, woran Sie sind. Die Bündelung von Fahrten macht den Transport von Möbeln also nicht nur günstiger für Sie, sondern auch deutlich nachhaltiger. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Sie Ihren Möbeltransport clever organisieren können, schauen Sie sich unseren weiterführenden Artikel dazu an.

Kosten, Versicherung und Vertragsdetails: Worauf es jetzt ankommt

Sobald Ihre Möbel transportbereit sind, geht es ans Eingemachte: die Finanzen und das Kleingedruckte. Die Kosten für eine Einlagerung von Möbeln sind zum Glück kein grosses Geheimnis. Sie setzen sich aus ziemlich klaren Faktoren zusammen. Wer die kennt, kann sein Budget sauber planen und erlebt keine bösen Überraschungen.

Die grössten Preistreiber sind die Grösse der Lagerfläche, der Standort und welche Dienstleistungen Sie dazubuchen. Ein Lagerraum mitten in Zürich kostet logischerweise mehr als einer auf dem Land. Und eine reine Self-Storage-Box ist im Grundpreis günstiger als die Full-Service-Lösung, bei der auch der Transport und das Verpacken übernommen werden.

Zwei Umzugshelfer in Arbeitskleidung verladen ein Sofa auf eine Sackkarre in einen großen Möbeltransporter vor einem Wohngebäude.

Den Platzbedarf realistisch einschätzen

Die Lagerfläche ist die grösste Stellschraube bei den Kosten. Zu viel Platz mieten heisst, Geld zum Fenster rauszuwerfen. Zu wenig Platz sorgt für puren Stress und die Notwendigkeit, schnell eine zweite, teurere Box zu finden.

Es gibt eine simple Faustregel für eine erste Schätzung: Pro 10 Quadratmeter Wohnfläche können Sie mit etwa einem Kubikmeter (m³) Lagerbedarf rechnen. Für eine 70 m² grosse Wohnung wären das also ungefähr 7 m³. Moderne Anbieter wie TIXPI nehmen Ihnen diese Rechnerei oft mit praktischen Online-Rechnern ab, damit Sie den Bedarf genauer ermitteln können.

Die entscheidende Frage: Wie sind meine Möbel versichert?

Ihre Möbel haben einen Wert – nicht nur einen emotionalen. Ein lückenloser Versicherungsschutz ist deshalb absolut unverhandelbar. Verlassen Sie sich dabei aber bloss nicht blind auf Ihre bestehende Hausratversicherung.

Diese deckt eine externe Lagerung oft nur für eine kurze Zeit und nur gegen bestimmte Gefahren wie Feuer ab. Risiken wie Diebstahl aus dem Lager, ein Wasserschaden oder Schädlingsbefall sind häufig explizit ausgeschlossen. Eine Zusatzversicherung direkt über den Lageranbieter ist da meist die deutlich sicherere und umfassendere Wahl. Sie ist genau auf die Bedingungen der Möbeleinlagerung zugeschnitten.

Der Wert der Absicherung: Statistisch gesehen nutzen in der Schweiz 62 % der Haushalte bei der Möbeleinlagerung professionelle Dienste, um Schäden zu vermeiden. Studien zeigen, dass bei DIY-Umzügen rund 20 % mehr Schäden auftreten, was die Wichtigkeit einer guten Versicherung und professionellen Abwicklung unterstreicht.

Nehmen Sie den Vertrag genau unter die Lupe

Bevor Sie Ihre Unterschrift setzen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit für das Kleingedruckte. Der Lagervertrag ist die Spielregel für alles, was kommt. Achten Sie besonders auf die folgenden Punkte, damit Sie später nicht aus allen Wolken fallen:

  • Mindestmietdauer und Kündigungsfristen: Wie lange binden Sie sich an den Vertrag und wie flexibel kommen Sie wieder raus?
  • Zugangsregeln: Können Sie jederzeit zu Ihren Sachen oder nur nach Voranmeldung zu bestimmten Zeiten?
  • Zusätzliche Gebühren: Gibt es versteckte Kosten für die Schlüsselkaution, die Verwaltung oder den Zugang ausserhalb der Öffnungszeiten?
  • Haftungsausschlüsse: Wofür übernimmt der Anbieter keine Verantwortung? Das ist gerade im Zusammenspiel mit der Versicherung entscheidend.

Eine sorgfältige Prüfung schützt Sie vor teuren Überraschungen und Frust. Ausführliche Tipps, worauf Sie bei Verträgen achten sollten, haben wir für Sie in unserem Ratgeber über das Kleingedruckte beim Umzug zusammengestellt. So stellen Sie sicher, dass Ihre Einlagerung von Möbeln auf einem soliden und fairen Fundament steht.

Möbel im Lagerraum clever anordnen

Wer seine Möbel einlagert, will sie später auch unversehrt und leicht zugänglich wiederfinden. Die richtige Anordnung im Lagerraum ist dabei kein Hexenwerk, sondern pure Strategie. Es geht darum, den Platz optimal zu nutzen, ohne die Übersicht oder die Sicherheit Ihrer Möbel zu opfern.

Denken Sie am besten wie beim Tetris spielen: Die schweren, unempfindlichen Stücke bilden das Fundament. Grosse Schrankteile, die schwere Kommode oder die Waschmaschine gehören nach hinten und ganz nach unten. Darauf stapeln Sie dann leichtere Kartons und kleinere, gut verpackte Möbel.

Die goldene Regel: Gänge freilassen und Bodenkontakt vermeiden

Ein typischer Fehler ist, den Lagerraum bis in den letzten Winkel vollzustopfen. Das rächt sich, sobald Sie an eine bestimmte Kiste im hintersten Eck müssen. Planen Sie deshalb von Anfang an einen schmalen Gang in der Mitte ein.

Dieser Gang sichert nicht nur den Zugriff, sondern ist auch entscheidend für die Luftzirkulation. Eine gute Belüftung ist das A und O, um Stockflecken oder gar Schimmelbildung bei der Einlagerung von Möbeln zu verhindern.

Genauso wichtig: Stellen Sie niemals etwas direkt auf den nackten Betonboden, schon gar keine Polstermöbel oder Matratzen. Beton neigt dazu, Feuchtigkeit zu ziehen.

Nutzen Sie einfache Paletten oder Holzlatten, um Ihre Möbel ein paar Zentimeter vom Boden abzuheben. Dieser kleine Abstand sorgt dafür, dass die Luft auch von unten zirkulieren kann und schützt Ihre wertvollen Stücke zuverlässig vor Bodenfeuchtigkeit.

Ordnung ist alles – die Inventarliste als Ihr Gedächtnis

Bevor Sie die Tür zum Lagerraum abschliessen, sollten Sie genau wissen, was sich wo befindet. Eine digitale Inventarliste, zum Beispiel in einer simplen Tabelle auf dem Handy, ist hier Gold wert.

So behalten Sie den Überblick:

  • Nummerieren und beschriften: Jeder Karton und jedes Möbelstück bekommt eine gut sichtbare Nummer.
  • Inhalt festhalten: Notieren Sie zu jeder Nummer den genauen Inhalt (z. B. "Karton 12: Gläser & Küchenutensilien").
  • Fotos machen: Ein schnelles Foto vom Inhalt einer Kiste vor dem Verschliessen oder von den eingelagerten Möbeln kann später eine unschätzbare Gedächtnisstütze sein.

Diese Prinzipien der cleveren Anordnung gelten übrigens nicht nur für den Lagerraum. Sie helfen auch, wenn Sie generell mehr Ordnung im Keller schaffen möchten.

Die Wiederabholung rechtzeitig planen

Irgendwann kommt der Tag, an dem die Möbel zurück nach Hause sollen. Warten Sie mit der Organisation nicht bis zur letzten Minute. Gerade wenn Sie einen unkomplizierten Full-Service wie TIXPI nutzen, sollten Sie den Rücktransport frühzeitig ankündigen.

Planen Sie den Termin für die Rücklieferung am besten schon ein paar Wochen im Voraus. So gehen Sie sicher, dass Ihr Transportdienstleister am Wunschtermin verfügbar ist und alles glattläuft. Eine gute Planung ist der Schlüssel, damit Ihre Möbel pünktlich und ohne neuen Stress wieder an ihrem Platz stehen.

Die wichtigsten Fragen zur Möbeleinlagerung – kurz und bündig beantwortet

Wenn man zum ersten Mal Möbel einlagern will, tauchen oft die gleichen Fragen auf. Was kostet das Ganze? Was darf überhaupt rein? Und wie finde ich die richtige Grösse? Wir haben die häufigsten Unklarheiten für Sie gesammelt und geben klare, praxisnahe Antworten, damit Sie Ihr Vorhaben sicher und gut geplant angehen können.

Was kostet mich die Möbeleinlagerung pro Monat in der Schweiz?

Die Preisspanne ist tatsächlich gross. In städtischen Gebieten wie Zürich oder Genf müssen Sie für eine klassische Self-Storage-Box von 5–10 m² mit Kosten zwischen CHF 150 und CHF 300 pro Monat rechnen. Auf dem Land ist es meist etwas günstiger.

Full-Service-Lösungen wirken auf den ersten Blick teurer. Bedenken Sie aber, dass hier oft der Transport und eine bessere Versicherung schon drin sind. Das kann sich am Ende sogar mehr lohnen. Holen Sie sich auf jeden Fall verschiedene Angebote, um die Kosten fair vergleichen zu können.

Gibt es Dinge, die ich auf keinen Fall einlagern darf?

Ja, absolut. Generell ist alles verboten, was gefährlich, verderblich oder illegal ist. Das schützt nicht nur Ihr eigenes Lagergut, sondern auch das der anderen.

Folgende Dinge haben in einem Lagerraum nichts zu suchen:

  • Verderbliches: Lebensmittel oder Pflanzen ziehen Ungeziefer an und können schimmeln. Das will niemand.
  • Gefahrstoffe: Brennbare Flüssigkeiten wie Benzin oder Lacke, Gasflaschen und andere explosive Materialien sind ein absolutes No-Go.
  • Illegales: Waffen, Sprengstoff und andere gesetzlich verbotene Gegenstände sind selbstverständlich tabu.

Fragen Sie im Zweifelsfall immer direkt beim Anbieter nach der Liste verbotener Gegenstände. Das erspart Ihnen später böse Überraschungen oder gar Vertragsprobleme.

Ein ordentlich eingerichteter Lagercontainer mit verpackten Möbeln, Kartons und einem großen Matratzen-Stellplatz für die temporäre Möbeleinlagerung.

Wie versichere ich meine Möbel während der Lagerung richtig?

Schauen Sie als Allererstes in Ihre bestehende Hausratversicherung. Viele Policen decken eine externe Lagerung zwar ab, aber oft nur für eine kurze Zeit und meist nur gegen Basisgefahren wie Feuer. Das reicht in der Regel nicht aus.

Für einen lückenlosen Schutz ist die Zusatzversicherung des Lageranbieters fast immer die bessere Wahl. Sie ist genau auf die typischen Risiken im Lager zugeschnitten – etwa Diebstahl, Wasserschäden oder Schädlingsbefall. Vergleichen Sie den Deckungsumfang aber genau mit dem Wert Ihrer Möbel.

Wie berechne ich, wie viel Lagerraum ich brauche?

Eine gute Faustregel aus der Praxis lautet: Pro 10 m² Wohnfläche sollten Sie etwa 1 m² Lagerfläche einplanen. Für eine typische 60 m² Wohnung kommen Sie also meist mit einer 6 m² grossen Box gut aus.

Viele Anbieter haben auch praktische Online-Raumrechner, mit denen Sie es noch genauer abschätzen können. Mein Tipp: Denken Sie daran, dass Sie auch in die Höhe stapeln können! Planen Sie lieber einen kleinen Puffer ein, statt später teuer eine zweite Box anmieten zu müssen, weil der Platz doch nicht ganz gereicht hat.


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