Ja, klar können Sie ein Bild aufhängen, ohne zu bohren. Dafür gibt es mittlerweile richtig gute Lösungen wie spezielle Klebenägel, Bilderhaken oder Klettsysteme. Damit sitzt alles sicher an der Wand, ohne dass Sie bleibende Schäden hinterlassen. Perfekt für Mietwohnungen und alle, die ihre Wände gerne mal umgestalten.

Warum bohrfreie Lösungen für Schweizer Mietwohnungen ideal sind

Die Möbel stehen, die Kisten sind ausgepackt – doch die Wände? Kahl und unpersönlich. Bevor Sie jetzt aber zur Bohrmaschine greifen, halten Sie besser kurz inne. Gerade in der Schweiz, wo Mietverträge oft sehr genaue Klauseln zur Instandhaltung der Wohnung enthalten, sind bohrfreie Alternativen viel mehr als nur eine Notlösung. Sie sind eine richtig kluge Entscheidung.

Minimalistisches Wohnzimmer mit großem gerahmtem Bergbild, beigem Sofa, Fenster, Topfpflanze. Sonnenlicht fällt herein.

Der Wunsch, Bohrlöcher zu vermeiden, ist in der Schweizer Mietkultur tief verwurzelt. Hier sind immerhin rund 60 % der Bevölkerung Mieter, und da hat das Thema «Bilder aufhängen ohne Bohren» in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Tatsächlich greifen in Städten wie Zürich, Genf oder Basel mittlerweile 68 % der Mieter ganz bewusst zu bohrfreien Methoden, um Ärger bei der Wohnungsübergabe und Abzüge bei der Kaution zu vermeiden.

Schutz der Kaution und Vermeidung von Streitigkeiten

Jedes einzelne Bohrloch bedeutet potenziellen Aufwand beim Auszug. Dübel raus, Löcher fachgerecht verspachteln und oft genug muss dann die ganze Wand neu gestrichen werden. Wenn das nicht perfekt gemacht ist, kann der Vermieter schnell einen Teil der Kaution für die Reparatur einbehalten.

Bohrfreie Methoden nehmen Ihnen dieses Risiko von vornherein ab. Sie sorgen für eine saubere Lösung, die Ihre Wände makellos hält und die Wohnungsübergabe deutlich entspannter macht. In unserem Ratgeber https://tixpi.ch/de/wohnungsubergabe-2-0-die-tucken-des-abgabeprotokolls-und-wie-sie-sich-schutzen/ erklären wir übrigens ganz genau, welche Tücken im Abgabeprotokoll lauern können.

Maximale Flexibilität für Ihre Wandgestaltung

Ihr Geschmack ändert sich, oder Sie dekorieren gerne saisonal um? Mit Bohrlöchern legen Sie sich auf eine Position fest, und jede Umgestaltung wird mühsam. Bohrfreie Systeme geben Ihnen hingegen die Freiheit, kreativ zu sein und einfach mal was auszuprobieren.

Die wahre Stärke bohrfreier Lösungen liegt in ihrer Flexibilität. Sie ermöglichen es Ihnen, Ihre Wohnräume dynamisch zu gestalten und Kunstwerke oder Familienfotos jederzeit neu zu arrangieren, ohne bleibende Spuren zu hinterlassen.

Egal, ob Sie eine ganze Bilderwand planen oder nur ein einzelnes grosses Bild aufhängen möchten – die modernen Alternativen passen sich Ihren Ideen an, nicht umgekehrt. So bewahren Sie nicht nur den Wert Ihrer Wände, sondern auch Ihre gestalterische Freiheit.

Die besten Methoden ohne Bohren im direkten Vergleich

Wer denkt, Bilder aufhängen ohne Bohrer sei kompliziert, irrt sich gewaltig. Die Welt der bohrfreien Befestigungen ist überraschend vielfältig, aber klar, nicht jede Lösung passt zu jedem Bild oder jeder Wand. Damit Du die richtige Wahl triffst, musst Du die Optionen kennen. Wir schauen uns die gängigsten Techniken an und helfen Dir, die perfekte Methode für Dein Zuhause zu finden.

Die Entscheidung hängt eigentlich nur von drei Dingen ab: dem Gewicht Deines Bildes, der Beschaffenheit Deiner Wand und wie flexibel Du bei der Gestaltung bleiben möchtest. Eine leichte Leinwand auf glattem Verputz stellt eben ganz andere Anforderungen als ein schwerer Spiegel an einer Raufasertapete.

H3: Kleben statt Bohren: Perfekt für leichte bis mittlere Gewichte

Klebestreifen und Klebenägel sind wohl die bekanntesten Helferlein, wenn es heisst: Bild aufhängen ohne Bohren. Sie sind einfach ideal für schnelle und unkomplizierte Projekte. Meist bestehen diese Produkte aus einem Haken oder einer kleinen Platte, die auf der Rückseite eine superstarke, aber wieder ablösbare Klebefläche hat.

Ihre grösste Stärke liegt in der Einfachheit und den geringen Kosten. Für die meisten Standard-Wandtypen in Schweizer Wohnungen – wie gestrichener Verputz oder sogar glatte Tapeten – funktionieren sie hervorragend. Aber Achtung bei strukturierten Oberflächen wie Raufaser: Hier musst Du auf spezielle Varianten zurückgreifen, da die Standardstreifen nicht genug Kontaktfläche finden und nicht richtig halten.

H3: Klettsysteme und Magnete für maximale Flexibilität

Du gehörst zu den Menschen, die ihre Deko gerne öfter mal umgestalten? Dann sind Klettsysteme eine echt smarte Wahl. Das Prinzip ist simpel: Ein Klettstreifen kommt an die Wand, der Gegenpart an den Bilderrahmen. So kannst Du Bilder jederzeit austauschen, neu ausrichten oder mal kurz abhängen, ohne die Basis an der Wand entfernen zu müssen.

Eine noch kreativere Alternative sind Magnetfarben oder selbstklebende Magnetleisten. Nachdem die Wand mit der Spezialfarbe gestrichen ist, haften kleine Magnete direkt auf der Oberfläche. Das ist perfekt für leichte, ungerahmte Fotos und Poster im Arbeits- oder Kinderzimmer und sorgt für einen spielerischen Look.

H3: Galerieschienen für den professionellen Anspruch

Für echte Kunstliebhaber oder alle, die eine ganze Bilderwand gestalten möchten, sind Galerieschienen die hochwertigste und flexibelste Lösung. Hier wird eine Schiene einmalig – meist mit nur wenigen Bohrlöchern – direkt unter der Decke montiert. Von diesem Moment an geniesst Du absolute Freiheit. Bilder werden an fast unsichtbaren Perlon- oder Stahlseilen aufgehängt und können horizontal sowie vertikal nach Belieben verschoben werden.

Obwohl die Ersteinrichtung der Schiene einen kleinen Eingriff erfordert, erspart sie Dir auf lange Sicht unzählige einzelne Bohrlöcher und bietet eine Flexibilität, die keine andere Methode auch nur annähernd erreicht.

Vergleich bohrfreier Aufhängemethoden

Um Dir die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Eigenschaften der gängigsten Methoden in einer übersichtlichen Tabelle für Dich zusammengefasst. So siehst Du auf einen Blick, welche Lösung für Dein Projekt die richtige ist.

Methode Max. Tragkraft (ca.) Geeignete Oberflächen Vorteile Nachteile
Klebestreifen/-nägel 0.5 – 8 kg Glatte Wände, Tapete, teils Raufaser (Spezialprodukte) Einfach, günstig, rückstandslos entfernbar Begrenzte Tragkraft, nicht für alle Oberflächen
Klettsysteme 1 – 7 kg Glatte Wände, gestrichener Verputz, Holz Sehr flexibel, Bilder lassen sich leicht austauschen Etwas teurer als einfache Klebestreifen
Galerieschienen 15 – 50 kg+ Alle Wandtypen Extrem flexibel, professionelle Optik, hohe Tragkraft Erfordert einmalige Montage mit Bohren, höhere Kosten
Anlehnen/Aufstellen Unbegrenzt Boden, Regale, Sideboards Absolut keine Wandbeschädigung, lässiger Look Benötigt Stellfläche, Bilder können umkippen

Wie Du siehst, gibt es für fast jede Anforderung die passende bohrfreie Methode. Wäge einfach ab, was Dir am wichtigsten ist: Tragkraft, Flexibilität oder der Preis.

Wie Klebelösungen in der Praxis wirklich funktionieren

Klebestreifen und Co. sind oft die erste Wahl, wenn man ein Bild schnell und ohne Bohrmaschine an die Wand bringen will. Damit das Ganze aber auch wirklich bombenfest hält und die Wand heil bleibt, kommt es auf die richtige Anwendung an. Von der Vorbereitung bis zum späteren Entfernen – mit ein paar einfachen Handgriffen klappt das garantiert.

Der absolut entscheidende Schritt passiert, bevor Du den Klebestreifen überhaupt in die Hand nimmst: die Vorbereitung der Wand. Eine saubere, trockene und fettfreie Oberfläche ist das A und O für eine starke Haftung. Nimm Dir ein sauberes Tuch und ein wenig Reinigungsalkohol, um die Stelle gründlich zu säubern.

Lass dabei unbedingt die Finger von Bad- oder Haushaltsreinigern. Die enthalten oft Silikone oder pflegende Substanzen, die einen unsichtbaren Film hinterlassen und die Klebekraft massiv schwächen.

Die richtige Anbringung für maximalen Halt

Nachdem die Wand sauber ist, markierst Du die exakte Position für Dein Bild mit einem leichten Bleistiftstrich. Jetzt drückst Du den Klebestreifen oder den Klebenagel nach Herstellerangabe an die Wand – meistens für mindestens 30 Sekunden und schön fest und gleichmässig. Durch diesen Druck wird der Klebstoff aktiviert und stellt eine vollflächige Verbindung her.

Ein oft unterschätzter Punkt ist die Aushärtezeit. Es ist verlockend, das Bild sofort aufzuhängen, aber gib dem Kleber die nötige Zeit, um seine volle Tragkraft zu entwickeln. Je nach Produkt kann das zwischen einer und 24 Stunden dauern. Diese Geduld zahlt sich aus, denn die Befestigung wird dadurch deutlich sicherer und langlebiger.

Kleiner Profi-Tipp: Die angegebene maximale Tragkraft gilt nur unter Idealbedingungen. Bei rauen Oberflächen wie Raufaser oder in feuchten Räumen wie dem Badezimmer solltest Du immer ein Produkt wählen, das explizit dafür geeignet ist. Geh auf Nummer sicher und wähle eines, das etwas mehr Gewicht tragen kann, als Dein Bild tatsächlich wiegt.

Dieser Entscheidungsbaum hilft Dir, schnell die passende Methode für das Gewicht Deines Bildes zu finden.

Entscheidungsbaum zur Wahl der Befestigungsmethode für Bilder, abhängig vom Bildgewicht (leicht oder schwer).

Wie die Grafik zeigt, sind Klebelösungen für leichtere Objekte bis etwa 2 kg ideal. Bei schweren Bildern sind Schienensysteme die deutlich sicherere Alternative.

Spurlos entfernen und Wände schonen

Klebesysteme sind in der Schweiz so beliebt, weil sie sich meist rückstandslos entfernen lassen. Das ist besonders bei Umzügen ein riesiger Vorteil. Studien zum Schweizer Möbelmarkt zeigen, dass 62 % der Kunden bohrfreie Lösungen bevorzugen. Gerade im Kanton Zürich setzen 47 % der Haushalte auf Klebesysteme, die bis zu 7,2 kg tragen und sich wieder ablösen lassen. Tests haben gezeigt, dass einige Produkte über 95% der Anwendungen ein ganzes Jahr lang hielten.

Um den Kleber wieder zu entfernen, ziehst Du die Lasche ganz langsam und parallel zur Wand nach unten. Auf keinen Fall solltest Du den Haken direkt von der Wand wegreissen – das könnte die Tapete oder den Verputz beschädigen. Weitere Tipps, wie Du Gegenstände, Böden und Wände richtig schützen kannst, findest Du in unserem Ratgeber.

Galerieschienen für maximale Flexibilität nutzen

Wenn Sie eine ganze Bilderwand im Kopf haben oder Ihre Kunstsammlung gerne mal neu sortieren, sind Galerieschienen die professionellste und mit Abstand flexibelste Lösung. Was man oft aus Museen kennt, hat sich längst auch im privaten Wohnbereich etabliert. Es ist die unschlagbare Methode, Bilder aufzuhängen, ohne jemals wieder zur Bohrmaschine greifen zu müssen.

Klar, die Montage der Schiene selbst erfordert einmalig ein paar Bohrlöcher. Doch dieser kleine Aufwand zahlt sich langfristig tausendfach aus. Sobald die Schiene hängt, bleiben Ihre Wände für immer unberührt. Jeder zukünftige Bildwechsel ist dann eine Sache von Minuten – komplett werkzeugfrei und sauber.

Der eigentliche Gewinn liegt in dieser grenzenlosen Anpassbarkeit. Sie können Bilder jederzeit neu anordnen, höher oder tiefer hängen, austauschen oder die Abstände verändern. Perfekt für dynamische Wohnräume, wachsende Sammlungen oder wenn Sie einfach gerne saisonal umdekorieren.

Wand- oder Deckenschiene – die richtige Wahl treffen

Die erste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist die zwischen Wand- und Deckenschienen. Jede Variante hat ihre eigenen Stärken, die von der Architektur Ihres Raumes und Ihren gestalterischen Zielen abhängen.

  • Wandschienen werden direkt an der Wand befestigt, meistens knapp unter der Decke. Sie sind oft die dezentere Option und integrieren sich fast unsichtbar in den Raum. Die Montage ist in der Regel unkompliziert, solange die Wand stabil genug ist.
  • Deckenschienen werden, wie der Name schon sagt, an der Decke montiert. Sie sind die ideale Lösung für Räume mit Dachschrägen, Stuckdecken oder Wänden, in die man nicht bohren kann oder darf. Ein weiterer Pluspunkt: Sie erlauben es sogar, Bilder frei im Raum zu positionieren.

Für die meisten Anwendungen in Schweizer Wohnungen ist die Wandschiene der gängige und praktischste Weg. Sie hält sich optisch zurück und bietet trotzdem die volle Flexibilität des Systems.

Und so funktioniert's im Detail

Ist die Schiene erst einmal montiert, wird es kinderleicht. Die Bilder hängen an speziellen Seilen, die es in zwei Hauptvarianten gibt: Perlonseile (transparent und fast unsichtbar) oder Stahlseile (für einen coolen, industriellen Look und höhere Traglasten). Diese Seile werden einfach an einer beliebigen Stelle in die Schiene eingeklickt oder eingeschoben.

An diesen Seilen befestigen Sie dann verstellbare Bilderhaken. Der Clou daran ist, dass sich die Haken stufenlos in der Höhe verschieben lassen. Sie können die Position Ihrer Bilder millimetergenau justieren, ohne dafür das Bild von der Wand nehmen zu müssen.

Einmal installiert, ermöglicht Ihnen ein Galerieschienensystem, Ihre Wandgestaltung spontan und ohne jegliches Werkzeug zu verändern. Das ist die ultimative Form des Prinzips „Bild aufhängen ohne Bohren“ für die Zukunft.

Ganz egal, ob Sie ein einzelnes grosses Kunstwerk in Szene setzen oder eine komplexe Petersburger Hängung planen – mit einer Galerieschiene sind Ihrer Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt.

Kreative Ideen jenseits des klassischen Aufhängens

Nicht jedes Bild muss zwingend an einem Nagel hängen. Ganz im Gegenteil: Manchmal entsteht die stärkste Wirkung, wenn man die Regeln bricht und eine ganz unkonventionelle Platzierung wählt. So heben Sie das Prinzip «Bild aufhängen ohne Bohren» auf eine völlig neue Ebene.

Helles Wohnzimmer mit beigem Sofa, Holzkonsole, gerahmten Bildern und großem abstraktem Kunstwerk an der Wand.

Der sogenannte «Gallery Lean» ist eine fantastische Methode, um einem Raum einen lässig-kuratierten Look zu verpassen. Grosse, gerahmte Kunstwerke werden dabei einfach auf dem Boden platziert und lässig an die Wand gelehnt. Das sieht besonders cool hinter einem Sofa, einem Sideboard oder in einer sonst leeren Ecke aus und verleiht dem Raum sofort mehr Tiefe.

Diese Technik ist Gold wert für grossformatige Kunstwerke oder schwere Spiegel, deren Gewicht für die meisten Klebelösungen ohnehin zu hoch wäre. Es entsteht ein bewusster, atelierähnlicher Charme, der gleichzeitig unkompliziert und unglaublich stilvoll wirkt.

Bilder auf Möbeln und Regalen in Szene setzen

Eine weitere, sehr charmante Alternative ist es, Bilder bewusst auf bestehenden Oberflächen zu platzieren. Statt die Wand zu nutzen, machen Sie einfach Ihre Möbel zur Bühne für die Kunst. Denken Sie dabei zum Beispiel an:

  • Kaminsimse: Ein echter Klassiker. Hier können Sie mehrere kleine Rahmen in unterschiedlichen Grössen zu einer persönlichen, kleinen Collage zusammenstellen.
  • Offene Bücherregale: Zwischen Büchern und Deko-Objekten lockern kleine Bilder das Gesamtbild auf und setzen persönliche Akzente.
  • Sideboards und Kommoden: Ein mittelgrosses Bild an die Wand gelehnt, kombiniert mit einer Vase oder ein paar Kerzen – fertig ist ein stilvolles Ensemble.

Diese Methode ist nicht nur wunderbar flexibel, sondern auch ideal für die Einrichtung für kleine Wohnzimmer, da sie vorhandene Flächen clever nutzt, ohne die Wände zu überladen.

Das Arrangieren von Bildern auf Möbeln erzählt eine Geschichte. Es geht weniger um die perfekte Hängung als vielmehr um das Zusammenspiel von Kunst, Objekten und dem Möbelstück selbst. Genau das schafft eine besonders wohnliche und persönliche Atmosphäre.

Minimalistische Posterleisten für einen modernen Touch

Für ungerahmte Drucke, Poster oder sogar schöne Stoffbahnen sind Posterleisten eine stylishe und simple Lösung. Meist bestehen diese Systeme aus zwei Holz- oder Metallleisten, die das Poster magnetisch oder durch Klemmen festhalten.

Das Tolle daran: Sie benötigen oft nur einen einzigen, sehr leichten Klebehaken, um das Ganze an der Wand zu befestigen. So verleihen Sie Ihren Bildern eine minimalistische, moderne Note – eine super Alternative zum klassischen Rahmen, die sich im Handumdrehen austauschen lässt.

Wenn Sie weitere Inspirationen suchen, die über das reine Aufhängen hinausgehen, werden Sie vielleicht hier fündig, auch wenn der Kontext ein anderer ist: Entdecken Sie innovative Dekoideen für Ihre Wände.

Wann Du doch auf professionelle Hilfe setzen solltest

Bilder aufhängen ohne zu bohren ist eine geniale Sache, aber wie bei fast allem im Leben gibt es auch hier Grenzen. Manchmal ist es einfach klüger und vor allem sicherer, von Anfang an einen Profi ranzulassen, anstatt ein unnötiges Risiko einzugehen. Selbst die stärksten Klebelösungen kommen irgendwann an ihr Limit, besonders wenn's schwer wird oder die Wände nicht mitspielen.

Ob Du es selbst machst oder Hilfe holst, hängt eigentlich nur von zwei Dingen ab: dem Gewicht Deines Bildes und der Beschaffenheit Deiner Wand. Wenn Du auch nur ein bisschen unsicher bist, geh lieber auf Nummer sicher. Das gilt umso mehr, wenn es sich um ein wertvolles oder unersetzliches Stück handelt.

Wo die bohrfreien Methoden an ihre Grenzen stossen

Es gibt ganz klare Situationen, in denen Kleben einfach keine Option ist. Denk immer daran: Die Tragkraft, die der Hersteller angibt, gilt meist nur für absolut perfekte Bedingungen – also glatte, saubere und stabile Oberflächen. Die Realität sieht oft anders aus.

Hier sind ein paar typische Fälle, in denen Du einen Fachmann rufen solltest:

  • Richtig schwere Dinger: Grosse Spiegel, schwere Kunstwerke in massiven Holzrahmen oder andere Objekte, die mehr als 8–10 kg wiegen. Solche Kaliber brauchen eine sichere, mechanische Verankerung in der Wand. Da führt kein Weg dran vorbei.
  • Zickige Wände: Bröckeliger Putz im Altbau, eine stark strukturierte Tapete oder Wände, an denen die alte Farbe schon abblättert – das alles ist keine zuverlässige Basis für Kleber.
  • Wertvolle Kunstwerke: Bei einem teuren Original oder einem Bild mit hohem emotionalen Wert solltest Du keine Experimente wagen. Ein Profi sorgt dafür, dass es sicher und fachgerecht hängt.
  • Montage an der Decke: Alles, was an die Decke soll, ist ein Fall für den erfahrenen Handwerker. Hier geht es schlichtweg um Sicherheit.

Ein guter Montageservice, wie zum Beispiel die TIXPI-Crew, schaut sich die Wand vor Ort genau an und entscheidet dann, welche Befestigung die richtige ist. Das gibt Dir die Gewissheit, dass auch anspruchsvolle Objekte perfekt und dauerhaft hängen – ohne dass Du Dir Sorgen um herunterfallende Bilder oder kaputte Wände machen musst.

Anstatt also selbst herumzuprobieren und am Ende vielleicht sogar Schäden zu verursachen, sorgt ein Experte für ein makelloses und sicheres Ergebnis. So kannst Du Dein schön dekoriertes Zuhause ganz ohne Kompromisse und Bauchschmerzen geniessen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nach all den Tipps und Tricks bleiben oft noch ein paar ganz konkrete Fragen übrig. Das ist völlig normal. Hier habe ich die häufigsten Anliegen zusammengetragen, die mir in der Praxis immer wieder begegnen, um die letzten Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen.

Diese Antworten kommen direkt aus der Erfahrung und helfen Ihnen dabei, die typischen kleinen Fehler zu vermeiden.

Funktionieren Klebelösungen auch auf rauen Wänden?

Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen überhaupt, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt drauf an. Die ganz normalen Klebestreifen sind für glatte Oberflächen gemacht, wie zum Beispiel glatter Verputz oder eine feine Tapete. Wenn Sie aber eine strukturierte Wand wie Raufaser haben, brauchen Sie spezielle Produkte.

Diese stärkeren Varianten haben meist einen nachgiebigeren Klebstoff, der sich richtig in die unebene Oberfläche «reinkrallen» kann. Lesen Sie deshalb immer ganz genau, was der Hersteller auf die Packung schreibt. Als Faustregel gilt: Je rauer die Wand, desto geringer ist meistens die maximale Tragkraft, die der Kleber schafft.

Ein Profi-Tipp: Reinigen Sie die Stelle an der Wand vorher gründlich. Nachdem Sie den Klebestreifen angebracht haben, drücken Sie ihn für gut 60 Sekunden fest an. So bekommt der Kleber die beste Chance, sich optimal mit der Struktur zu verbinden.

Was ist die sicherste Methode für ein Kinderzimmer?

Im Kinderzimmer hat Sicherheit oberste Priorität, da gibt es keine Kompromisse. Schwere Bilder, die nur locker an der Wand lehnen, sind hier ein absolutes No-Go. Für leichte Poster oder die kleinen, selbst gemalten Kunstwerke ist Magnetfarbe oder ein selbstklebendes Magnetband eine geniale und spielerische Lösung.

Soll es doch ein gerahmtes Bild sein, greifen Sie am besten zu hochwertigen Klebenägeln, die eine Art Verriegelung haben. Eine andere, sehr sichere Option ist ein Galerieschienensystem. Das wird hoch oben montiert, weit ausserhalb der Reichweite von neugierigen Kinderhänden.

Wie bekomme ich Klebehaken wirklich rückstandsfrei wieder ab?

Moderne Klebesysteme wie die von Command™ oder tesa® sind extra dafür gemacht, spurlos wieder zu verschwinden. Der ganze Trick liegt in der richtigen Technik. Reissen Sie den Haken bloss niemals einfach von der Wand! Das ist der häufigste Fehler und führt fast immer dazu, dass Farbe oder Tapete mit abreisst.

Stattdessen haben die meisten dieser Klebestreifen eine spezielle Lasche. Diese ziehen Sie ganz langsam und parallel zur Wand nach unten. Dadurch dehnt sich der Klebstoff, verliert seine Haftung und löst sich sauber vom Untergrund – ganz ohne klebrige Reste oder unschöne Spuren.


Benötigen Sie Hilfe bei der Montage schwerer Kunstwerke oder der Installation eines Galerieschienensystems? Die erfahrenen Teams von TIXPI übernehmen das für Sie – sicher, professionell und ohne Stress. Erfahren Sie mehr auf https://tixpi.ch.